Webdesign

Was kostet eine Website in Österreich?

Bei ABAY MEDIA beginnt eine Landingpage bei etwa 1.000 Euro, eine Unternehmenswebsite kostet meist 1.700 bis 2.500 Euro und ein Onlineshop je nach Wunsch 3.000 bis 10.000 Euro. Hier erfahren Sie, wovon der Preis abhängt, welche laufenden Kosten dazukommen und wie Sie Angebote fair vergleichen.

Die kurze Antwort

Es gibt keinen Einheitspreis für eine Website, genauso wenig wie für ein Haus. Eine einfache Landingpage ist ein anderes Projekt als eine mehrsprachige Unternehmenswebsite mit Online-Terminbuchung. Trotzdem lassen sich die Kosten gut eingrenzen, wenn Sie wissen, welche Faktoren sie bestimmen.

Faustregel

Je mehr Seiten, eigene Texte, individuelle Gestaltung und Sonderfunktionen, desto höher der Aufwand. Den größten Unterschied macht oft nicht die Technik, sondern die Frage, wer die Inhalte erstellt.

Preisspannen nach Projektart

Die folgenden Richtwerte stammen aus unserer eigenen Kalkulation bei ABAY MEDIA und gelten ohne laufende Kosten. Andere Anbieter können deutlich darüber oder darunter liegen. Den verbindlichen Preis nennt immer das Angebot.

ProjektartTypischer UmfangRichtwert ABAY MEDIA
Landingpage / One-PagerEine Seite mit klarem Ziel, z. B. für eine Kampagneab ca. 1.000 €
Unternehmenswebsite5 – 15 Seiten, Kontaktformular, Rechtstexte, SEO-Grundlagenca. 1.700 – 2.500 €
Website mit SonderfunktionenMehrsprachigkeit, Blog mit CMS, Terminbuchung, Schnittstellennach Aufwand
OnlineshopProduktkatalog, Zahlungsanbieter, rechtliche Shop-Pflichtenca. 3.000 – 10.000 €, je nach Wunsch
Web-App / KundenportalIndividuelle Logik, Logins, Datenbankindividuell nach Aufwand
Richtwerte, keine verbindlichen Preise. Stand: Oktober 2026.

Zum Vergleich: Website-Baukästen kosten oft nur einen monatlichen Betrag. Dafür übernehmen Sie Konzept, Texte, Gestaltung und Technik selbst, und die Möglichkeiten bei Ladezeit, Datenschutz und SEO sind begrenzt.

Was den Preis bestimmt

1. Umfang und Struktur

Jede zusätzliche Seite braucht Konzept, Inhalt, Gestaltung und Tests. Zehn ähnliche Leistungsseiten sind dabei günstiger als zehn völlig unterschiedliche Seitentypen.

2. Texte und Inhalte

Liefern Sie fertige Texte und Fotos, sinkt der Aufwand deutlich. Übernimmt die Agentur das Texten, kommt Arbeit dazu, die sich aber meist lohnt: Verkaufsstarke, suchmaschinenfreundliche Texte sind einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.

3. Design: Vorlage oder individuell

Ein angepasstes Theme ist schneller umgesetzt als ein eigenes Design. Ein individuelles Design hebt Sie aber von Mitbewerbern ab und wird gezielt auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet.

4. Funktionen

Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereiche, Konfiguratoren oder Schnittstellen zu CRM und Warenwirtschaft erhöhen den Aufwand spürbar. Prüfen Sie, welche Funktion wirklich zum Start nötig ist und was später folgen kann.

5. Recht, Barrierefreiheit und Sicherheit

Impressum, Datenschutzerklärung, ein korrektes Cookie-Banner, Sicherheits-Header und eine barrierearme Umsetzung kosten Zeit. Wer hier spart, riskiert Abmahnungen oder verliert Besucher. Mehr dazu in unserem Beitrag zum Barrierefreiheitsgesetz.

6. SEO und Ladezeit

Saubere Seitentitel, strukturierte Daten, Weiterleitungen bei einem Relaunch und schnelle Ladezeiten sind die Basis, um gefunden zu werden. Was Ladezeit konkret bedeutet, erklären wir im Artikel zu den Core Web Vitals.

Laufende Kosten

Nach dem Launch fallen regelmäßige Kosten an, die Sie von Anfang an einplanen sollten:

  • Domain: Eine .at-Domain kostet in der Regel nur einen kleinen Betrag pro Jahr.
  • Hosting: Für eine typische Unternehmenswebsite reicht meist ein Shared-Hosting-Paket im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat. SSL-Zertifikate sind häufig inklusive.
  • Wartung: Updates, Backups und Sicherheitsüberwachung. Bei Systemen mit vielen Plugins ist dieser Aufwand deutlich höher als bei schlanken, handcodierten Websites.
  • Lizenzen: Kostenpflichtige Plugins, Schriften, Bilddatenbanken oder Tools wie ein CMS oder Buchungssystem.
  • Inhaltspflege und Marketing: neue Blogartikel, SEO-Betreuung oder Werbebudget.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?

VarianteVorteileNachteile
BaukastenGünstiger Einstieg, schnell onlineViel Eigenarbeit, eingeschränkte Gestaltung, oft langsamer und datenschutzrechtlich schwieriger
FreelancerPersönlich, oft günstiger als eine AgenturAbhängigkeit von einer Person, nicht jede Disziplin abgedeckt
AgenturKonzept, Design, Technik, SEO und Recht aus einer HandHöhere Investition, Qualität schwankt je nach Anbieter

Angebote richtig vergleichen

Zwei Angebote mit gleichem Endpreis können völlig unterschiedliche Leistungen enthalten. Fragen Sie deshalb nach:

  • Welche Seiten und Funktionen sind konkret enthalten?
  • Sind Texte, Bildbearbeitung und Rechtstexte inklusive?
  • Wie viele Korrekturschleifen sind vorgesehen?
  • Werden alte Adressen bei einem Relaunch weitergeleitet?
  • Welche Nutzungsrechte erhalten Sie an Code, Inhalten und Zugängen?
  • Welche laufenden Kosten entstehen für Hosting, Wartung und Lizenzen?
  • Wie wird die Ladezeit gemessen und welches Ziel wird angestrebt?
  • Ist die Umsetzung barrierearm (WCAG 2.1 bzw. 2.2 AA)?

Förderungen nutzen

Für Digitalisierungsprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen gibt es in Österreich immer wieder Förderprogramme, etwa KMU.DIGITAL (öffnet in neuem Tab) auf Bundesebene oder Digitalisierungsförderungen der Länder, auch des Landes Tirol. Bedingungen, Fördersätze und Fristen ändern sich regelmäßig. Maßgeblich ist immer die aktuelle Ausschreibung, und viele Programme verlangen, dass Sie den Antrag vor Projektbeginn stellen.

Abay Media Marketing ist die Redaktion von ABAY MEDIA, der Werbeagentur aus Innsbruck für Webdesign, SEO und Automatisierung. Wir schreiben über das, was wir in Projekten täglich umsetzen. Mehr über ABAY MEDIA

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